Donnerstag, 12. Oktober 2017

Nach über sechs zufriedenen Jahren mit meinem Galaxy S1 habe ich erneut ein Smartphone von Samsung gekauft.

Bei der diesmal besonders schwierigen Suche nach dem passenden Gerät, wäre es fast ein Huawei P9 geworden.

Warum die Suche so schwierig war und warum es trotzdem wieder ein Samsung geworden ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

Technische Daten

  • Produkt:
    Smartphone
  • Hersteller:
    Samsung
  • Typ:
    Galaxy S7 (SM-G930F)
  • Kaufdatum:
    26.04.2017
  • Gewicht:
    152 g
  • Abmessungen:
    142 x 67 x 8 mm (L x B x H)
  • Preis:
    599,00 €

Kaufgrund

Es war nicht so, dass mir das Galaxy S1 nach über sechs Jahren Leid geworden ist und ich einfach Lust auf ein neues Smartphone gehabt hätte. Ganz im Gegenteil: Seit ich die BRD verlassen habe, ist nicht alles wie geplant gelaufen und so hatte ich eigentlich gar kein Geld für ein neues Smartphone zur Verfügung.

Dass ich dennoch eine Anschaffung für erforderlich hielt, hat mehrere Gründe:

  1. Die Bilder für meine Homepage sollten eine sehr gute Qualität haben (siehe auch Relaunch: mensch-peter.me mit neuen Inhalten )
  2. Das alte S1 wurde zu langsam (insbesondere beim Surfen, siehe Erfahrungsbericht zum S1 unter "Praxiserfahrung" -> "Performance")
  3. Man wird älter und das Sehvermögen lässt nach

Langfristig sollte sich das S7 über Besucherbindung teilweise refinanzieren, weil gute Fotos meiner Meinung nach zu einem Blog dazugehören. Der im verlinkten Beitrag erwähnte Verkauf von Fotos wird allerdings noch dauern, da ich dazu erst eine entsprechende Software programmieren muss.


Aus finanziellen Gründen suchte ich daher zunächst nach Alternativen und hatte längere Zeit das Huawei P9 im Auge. Es war zu der Zeit gut 100,- Euro günstiger als das S7 und hat gegenüber dem S7 folgende Vorteile:

  • Mit 5,2" etwas größeres Display (S7: 5,1")
  • Nur 7 mm dick (S7: 8 mm)
  • Mit 144 g etwas leichter (S7: 152 g)
  • Neuer USB Typ C (S7: Micro-USB)
  • Reiner Monochrommodus durch Dualkamera von Leica möglich
  • Bessere Klangqualität über eingebauten Lautsprecher
  • Benachrichtigungsleiste lässt sich über den Fingerabdrucksensor steuern
  • VIP-Service: 3 Monate kostenloser Ersatz bei Hardwarefehlern (auch gesprungenes Display), sowie 3 Jahre Garantie

Wo Licht ist, findet sich aber auch Schatten:

  • Display hat eine geringere Auflösung und ist nicht so hell und farbenfroh, wie das vom S7
  • Fingerabdrucksensor auf der Rückseite (S7: auf der Vorderseite im Homebutton integriert)
  • Schwächere Kamerablende F/2.2 (S7: F/1.7)
  • Nicht so gute Bilder wie beim S7, insbesondere bei Dunkelheit
  • Kein optischer Bildstabilisator
  • Schlechtere Videoqualität (kein 4k-Format )
  • Nicht Wasser- und Staubdicht (S7: IP68 )
  • Höherer SAR-Wert von 1,4 W/kg (S7: 0,41 W/kg)

Das folgende Video vermittelt einen guten Eindruck über das P9, war aber auch mit ein Grund*, warum ich mich doch für das S7 entschieden habe:

*Im Video wird erwähnt, dass man Displayschäden problemlos innerhalb von drei Monaten ersetzt bekommt. Und tatsächlich: Das P9 im Video, das gerade einmal fünf Wochen im Einsatz war, hatte bereits einen Riss im Display.

Was nützt mir es, wenn ein offenbar so empfindliches Display problemlos ersetzt wird, ich aber in dieser Zeit auf das Gerät verzichten muss und Ärger damit habe? Tritt der Schaden nach drei Monaten (erneut) auf, so bleibe ich auf diesem sitzen.

Auch das folgende Video, in dem die beiden Kameras verglichen werden, war für mich ein Grund mehr der für das S7 gesprochen hat:

Verarbeitung

An der Verarbeitung kann ich bisher nichts aussetzen. Im Gegensatz zu dem Huawei P9 hat es kein Gehäuse aus Aluminium, dennoch hat es in den gut 5 Monaten, die ich es nun habe, bereits zwei Stürze unbeschadet überlebt.

Das ist mit Sicherheit auch der sehr hochwertigen Schutzhülle von Spigen zu verdanken und der Tatsache, dass beide Stürze in meinem Wohnmobil aus ca. einem Meter Höhe auf Holzboden stattfanden.

Für das Display habe ich bisher keine Schutzfolie gekauft, weil ich keine gefunden habe, die zusammen mit der Hülle von Spigen gut funktionieren würde. Das S1 nutzte ich über sechs Jahre lang nur mit Displayschutzfolien, die meiner Ansicht nach auch zur Vermeidung von Displaybrüchen beitragen.

Obwohl das Display des S7 deutlich größer und damit auch wesentlich anfälliger für einen Bruch ist, ist es auch ohne Displayschutzfolie noch völlig frei von Sprüngen, Rissen oder Kratzern.

Praxiserfahrung

Knapp sechs Monate Nutzung sind jetzt noch keine so sehr lange Zeit, sie ist aber ausreichend, um bisher erkannte Schwächen aufzuzeigen und die Stärken des S7 hervorzuheben.

Natürlich vergleiche ich es immer mit dem Galaxy S1, was etwas hinkt, da ich damit Äpfel mit Birnen vergleiche. Immerhin liegen zwischen beiden Geräten fünf Generationen der Weiterentwicklung.

Bei der Handlichkeit liegt es mit dem großen Display und einem Mehrgewicht von 33 Gramm deutlich unbequemer in der Hosentasche. Während ich das S1 dort (und manchmal auch in der Hemdtasche) problemlos unterbringen konnte, nutze ich für das S7 die große, linke Seitentasche meiner Bundeswehrhose .

Leider ist diese so groß, dass sich das Smartphone bei Bewegungen dort meistens quer legt und man das beim Gehen dann merkt. Ein weiterer Nachteil zeigt sich, sobald man in die Hocke geht. Dann spannt die seitlich angebrachte Tasche sehr und setzt das Smartphone unerwünschten Belastungen aus.

Display

Das 5,1"-Display ist wie beim S1 ein Super Amoled Display, das sehr hell und scharf ist und kräftige Farben hat. Damit zu lesen oder Videos anzusehen, ist weitaus angenehmer als auf einem 4"-Display. Aufgrund der Größe besteht auch die Möglichkeit zwei Anwendungen gleichzeitig untereinander darzustellen, wenngleich ich diese Funktion bisher so gut wie nicht benötigte.

Telefon

Ich kann mich gar nicht erinnern, ob ich damit überhaupt über das normale Mobilfunknetz telefoniert habe, da ich kurz nach dem Kauf des S7 nach Portugal gefahren bin und dort bisher nur über Internet telefoniert habe, was sehr gut funktioniert (siehe dazu den Tipp im Beitrag Mobiles Internet in Portugal ).

Kamera

Die Kamera hat zwar "nur" 12 Megapixel, jedoch verfügt jeder Pixel über einen eigenen Autofokussensor, was einen extrem schnellen Autofokus zur Folge hat.

Beim Galaxy S1 musste ich immer erst eine gute Sekunde warten, bis sich der Autofokus eingestellt hatte. Beim S7 kann man ein Bild nach dem anderen schießen und merkt von dem super schnellen Autofokus nichts - wirklich beeindruckend. Auch verfügt das S7 über einen Blitz und kann Bilder im von mir bevorzugten 16:9 Format aufnehmen (dann allerdings "nur" mit 9,1 Megapixel).

Das Arbeiten mit der Kamera ist sehr angenehm. Der Automatikmodus ist für meine Bedürfnisse bisher ausreichend und man erhält mit diesem sehr gute Bilder (siehe z. B. die Bilder am Ende des Beitrags Warum nicht mit der Fähre nach Marokko? ). In die geschossenen Bilder lässt sich unglaublich weit hineinzoomen und so kann man Details erkennen, die einem mit anderen Kameras verborgen geblieben wären.

Eine sehr nützliche Funktion ist der Aufruf der Kamera durch das Doppelklicken mit der Hometaste. Dies funktioniert auch bei gesperrtem Bildschirm (mit eingeschränktem Nutzungsumfang), so dass Schnappschüsse damit sehr gut gelingen (auch durch den nicht merklichen Autofokus).

Einen Software"fehler" hat die Kamera allerdings, der auch nach mehreren Updates nicht behoben wurde und der bei mir zu unerwünschtem Datenverlust geführt hat.

Die meisten Bilder nehme ich mit den Standortinformationen auf, die über GPS ermittelt werden. Dazu aktiviere ich zwangsläufig das GPS, was zu folgender Meldung führt:

Standortgenauigkeit verbessern

Mithilfe des Standortdienstes von Google können Apps deinen Standort schnell und genau ermitteln. Wenn dein Gerät eingeschaltet ist, werden anonyme Standortdaten an Google gesendet.

Dieser Dienst ist aktiv, wenn der Standort in den Einstellungen aktiviert und der Modus für hohe Genauigkeit oder der Energiesparmodus gewählt wurde.

Nun möchte ich keine anonymen Daten an Google senden und benötige auch keine super genauen Daten für meine Bilder, so dass ich diese Meldung daher immer mit "Ablehnen" geschlossen habe.

In diesem Fall funktioniert jedoch das Geotagging in der Kamera nicht. Zwar wird beim Öffnen der Kamera kurz folgende Meldung eingeblendet, die ich jedoch ignorierte und für einen Fehler hielt, weil das GPS ja eingeschaltet war:

Stellen Sie sicher, dass "GPS, WLAN und mobile Netze" oder "WLAN und mobile Netze" als Suchmethode festgelegt ist, um Geotagging zu verwenden.

Bis ich das in den Bilddaten überprüft und gemerkt habe woran es lag, verging leider einige Zeit. Sieht so aus als ob Samsung hier Google mit einer "Fehlfunktion" Daten zuspielt.

Ohrhörer

Das S7 hatte ich in schwarz bestellt und musste mich beim Auspacken des Zubehör doch sehr wundern: Der Ohrhörer, sowie das Netzteil wurden in weiß geliefert. Zunächst dachte ich noch, dass es wohl Lieferprobleme mit schwarzem Zubehör gegeben hat. Als ich aber las, dass das tatsächlich Absicht war, dachte ich mir, dass der dafür Verantwortliche offenbar unter Geschmacksverirrung leidet.

Samsung hat den Fehler eingesehen und beim S8 wird auch wieder schwarzes Zubehör mitgeliefert, aber so etwas darf eigentlich überhaupt nicht passieren. Leider ein Beweis mehr, dass auch so große, weltweit agierende Firmen, teilweise nicht professionell arbeiten (siehe auch Abschnitt "Weiterleitungen einrichten" im Beitrag Spam vermeiden ganz ohne Spamfilter )

Wie beim Galaxy S1 passen auch die Ohrhörer des S7 nicht gut in meine Ohren und fallen bei leichten Bewegungen wieder heraus, sind vom Klang her aber in Ordnung.

Speicher

Der interne Speicher mit 32 GB ist schon recht ordentlich und viermal so groß, wie beim alten S1.

Der externe Micro-SD-Kartenslot kann Karten mit bis zu 256 GB Größe verarbeiten und ist bei mir mit einer 128 GB-Karte belegt (ebenfalls von Samsung, die ich schon länger habe).

An dieser Stelle darf ich eine Lanze für die SD-Karten von Samsung brechen. Egal wie alt diese sind, ich hatte damit noch keine Probleme. Im Gegensatz dazu hatte ich einmal eine Karte eines anderen Herstellers, die bereits nach ein paar Wochen das zeitliche gesegnet hat. Daher kaufe ich nur noch Karten von Samsung, selbst, wenn sie etwas teurer sein sollten.

Synchronisation

Mit Outlook arbeite ich schon seit ein paar Jahren nicht mehr und so habe ich nicht geprüft, ob sich hier seit dem S1 etwas bei der Synchronisation getan hat. Zum Abgleich von Daten zwischen dem Computer und dem S7 nutze ich weiterhin das kleine Programm MyPhoneExplorer .

Tipp zu MyPhoneExplorer: Mit der folgenden Vorgehensweise lässt sich eine direkte Verbindung über WLAN herstellen, so dass die Installation von USB-Treibern überflüssig wird:

  1. Hotspot am Handy aktivieren
  2. Computer mit Hotspot verbinden
  3. Den Client von MyPhoneExplorer auf dem Handy starten
  4. Im S7 unter Einstellungen -> Geräteinformationen -> Status -> IP-Adresse die angezeigte Adresse ablesen
  5. In den Einstellungen (F2) diese IP-Adresse unter Fixe IP-Adresse eintragen
  6. Danach mit F1 die Verbindung zwischen Computer und Handy herstellen

Zoom

Sechs Jahre Entwicklung im Smartphonebereich ist eine sehr lange Zeit. Ich erwartete daher nicht, dass es immer noch Probleme mit dem Zoomen gibt, wurde aber schwer enttäuscht (siehe dazu auch "Praxiserfahrung" -> "Zoom" im Erfahrungsbericht Samsung Galaxy S I9000 Smartphone ).

Performance

Die Performance ist bisher einwandfrei und das Smartphone reagiert schnell auf Eingaben und öffnet Apps ebenso schnell. Auch das Surfen im Internet mit dem Browser von Opera geht flott und flüssig von statten.

GPS

Mit Ausnahme des "Fehlers" beim Geotagging (siehe Kamera) kann ich am GPS bisher nichts aussetzen.

Akku

Meine Smartphones nutze ich als Hotspots, um auch mit dem Computer darüber ins Internet zu gehen. Daher hängt auch das S7 fast den ganzen Tag an der Steckdose.

Wenn ich Samstags viel Zeit mit Videoschauen und Surfen verbringe, hängt es nicht an der Steckdose, hält aber dennoch meistens den ganzen Tag durch. Das Laden geht selbst im Normallademodus recht zügig, so dass ich auf das Schnellladen bisher verzichtet habe.

Die Akkus vom Galaxy S1 halten ja bis zum heutigen Tag, daher habe ich wenig Bedenken, dass es mit der Leistung so schnell bergab gehen wird. Sollte es aber dazu kommen, werde ich auf meine bereits angeschafften Akku-Packs zurückgreifen.

Updates

Nachfolgend der gleiche Text, wie bei meiner Rezension zum S1, da dies auch heute noch zutrifft:

Ein Problem, das bei jedem Hersteller auftritt, ist die Tatsache, dass Geräte nur eine Zeitlang mit Updates für Android versorgt werden. Der Grund dafür ist nachvollziehbar: Jeder Hersteller möchte sich nicht nur durch unterschiedliche Hardware, sondern auch durch eine eigene Benutzeroberfläche von seinen Mitbewerbern abheben.

Gibt es von Google eine neue Version von Android, so müssen die Hersteller ihre Benutzeroberfläche aktualisieren und testen, was eine Menge Arbeit macht und viel Zeit kostet. Daher wird die Versorgung mit Updates nach einiger Zeit eingestellt und man hat dann zwar noch immer ein recht leistungsfähiges Smartphone, das sich aber nur noch mit einem veralteten Betriebssystem weiter nutzen lässt.

Bedenklich wird es, wenn Sicherheitslücken bekannt, aber nicht mehr geschlossen werden. Auch ist es etwas frustrierend auf einer Androidversion stehen zu bleiben und deswegen auf neue Funktionen und manchmal auch auf neue Software verzichten zu müssen.

Früher oder später ist man also gezwungen, die Software des Herstellers durch eine von Drittanbietern zu ersetzen. Das sollte aber nicht vor Ablauf der Garantie erfolgen, denn offiziell erlischt diese, wenn nicht die Originalsoftware des Herstellers verwendet wird.

Da ich noch Garantie auf dem Gerät habe, lasse ich das mit der Installation einer anderen Software vorerst sein. Auch habe ich noch keine gefunden, welche die gleichen Möglichkeiten der Kamerasoftware von Samsung hat. Nachdem mir die Kamera sehr wichtig ist, mache ich damit in absehbarer Zeit keine Experimente.


Das Gerät habe ich mit Android Version 6 erhalten, jedoch gab es zum Zeitpunkt der Lieferung schon Version 7, so dass die erste Handlung das Einspielen eines etwas über 1 GB großen Updates war.

Zu dieser Zeit hatte ich noch eine Karte von Digi Mobil mit nur 5 GB Datenvolumen pro Monat und so habe ich das Update an einem öffentlichen Hotspot heruntergeladen, was auch problemlos funktioniert hat (das Gerät wurde während dieser Zeit lediglich etwas warm).

Sonstiges

Probleme gibt es mit Benachrichtigungen, insbesondere bei E-Mails. Die werden mal ausgelöst und dann wieder nicht. In der Regel geht es nach einem Neustart wieder, ist aber nervig.

Beim Suchen nach Lösungen heißt es, dass ein Reset auf Werkseinstellungen hilft. Das ist jedoch mit einer kompletten Neuinstallation verbunden, so dass ich das bisher nicht gemacht habe.

Wer aber ein neues Gerät gerade von Marshmallow (Android 6) auf Nougat (Android 7) aktualisiert hat, der sollte anschließend gleich noch den Reset durchführen, weil dadurch laut Samsung Reste vom Upgrade entfernt werden.


Ein gravierender Softwaremangel besteht in der Erkennung der Sprache anhand der IP-Adresse. Da ich mich ja in Portugal aufhalte, sehe ich z. B. in dem Samsung App-Center alles auf Portugiesisch. Auch eingeblendete Werbung von anderen Apps werden nur in der Sprache des Landes angezeigt in dem man sich aufhält, egal was in den Einstellungen festgelegt ist.

Ich habe nichts gegen eine automatische Spracherkennung, nur sollte es dem Benutzer überlassen sein, ob er das nicht anders haben möchte, weil es - wie bei mir - keinen Sinn macht.


Was mir dagegen gut gefällt ist das Wartungsscenter, mit dessen Hilfe man einen Überblick über genutzte Ressourcen erhält und bei Bedarf ungenutzte Ressourcen freigeben kann.

Auch gut gefällt mir der im Homebutton integrierte Fingerabdrucksensor, der gut funktioniert. Damit muss man nicht mit dem Finger auf der Rückseite hantieren (wie beim oben erwähnten Huawei P9 oder auch beim S8 ), sondern hat den Finger ohnehin gleich dort, wo man bereits zum Entsperren des Displays drücken muss.


Vermisst habe ich einen Temperatursensor, den ich bei so einem tollen Smartphone erwartet, aber vergeblich gesucht habe.

Videos

In dem nachfolgenden Video wird das S7 vorgestellt. Das im Video erwähnte Video über das S7 Edge , das sich direkt unter diesem befindet, kann man sich meiner Meinung nach aber sparen.

Vorstellung der Kamera mit Erklärung der Funktionen:

Für ein so teures Gerät ist die hochwertige und professionell gemachte Schutzhülle von Spigen empfehlenswert:

10 Tipps und Tricks zu dem Galaxy S7 (Edge):

Wird hoffentlich nicht so schnell erforderlich sein:

Preis-/Leistungsverhältnis

Im Gegensatz zum S1 ist das Preis-/Leistungsverhältnis besser geworden. Das S1 kostete vor über 7 Jahren 649,- Euro UVP. Das S7 vor gut einem Jahr 699,- Euro. Allerdings liegen Welten zwischen der angebotenen Hard- und Software.

Somit sind Smartphones allgemein noch immer sehr teuer, bieten aber immer mehr für ihren Kaufpreis. Wer wie ich nicht das neueste Smartphone benötigt, kann das Preis-/Leistungsverhältnis noch weiter verbessern, indem er ein älteres Modell kauft.

Das S7 habe ich zudem im April 2017 für erfreuliche 399,- Euro direkt von Amazon gekauft. Das ist zwar immer noch viel Geld, jedoch finde ich den Preis eher angemessen als die ursprünglichen 699,- Euro (siehe dazu auch die Aktualisierung vom 16.04.2017 im Beitrag Relaunch: mensch-peter.me mit neuen Inhalten ).

Vorteile

  • Hochwertig verarbeitet
  • Sehr gutes, blickwinkelstabiles Super Amoled 5,1" Display
  • Sehr gute Kamera mit super schnellem Autofokus und sehr detailreichen Aufnahmen
  • Sehr gute Performance
  • 32 GB interner Speicher
  • Externer Slot für bis zu weitere 256 GB
  • NFC
  • Integrierter Pulssensor (unterhalb des Blitzes)
  • Übersichtliche Menüführung
  • Intuitiv bedienbar
  • Staub- und wasserdicht (IP 68)

Nachteile

  • Relativ teuer
  • Kein Temperatursensor
  • Kein Zoomen ohne horizontales Scrollen
  • Kein Geotagging möglich ohne, dass man Daten an Google sendet
  • Nutzt im Ausland die Landessprache für einige Apps und Werbung
  • Ungünstig positionierter Lautsprecher ohne Bässe

Fazit

Das S7 ist trotz einiger Nachteile ein sehr gelungenes Smartphone mit extrem guter Kamera. Das Arbeiten damit ist sehr angenehm, weil nichts hakt, sondern alles flott und flüssig von statten geht.

Ich freue mich immer wieder über dieses schöne Gerät und würde es jederzeit wieder kaufen. Wer sich an dem größeren 5,5"-Display der Edge-Version nicht stört, sollte überlegen, ob er nicht dieses Smartphone kauft, weil der preisliche Abstand zum S7 recht klein geworden ist (aktuell nur noch rund 47,- anstatt 100,- Euro).

Die Edge-Version hat immerhin einen größeren Akku (S7: 3.000 mAh, S7 Edge: 3.600 mAh) und noch ein paar andere Zusatzfunktionen:

Downloads

Samsung - Galaxy S7 SM-G930F - Produktbeschreibung.pdf

Samsung - Galaxy S7 SM-G930F - Bedienungsanleitung.pdf

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Für weitere Informationen siehe FAQ

Hinweise

In die Bewertung fließen der Preis und der Support nicht mit ein. Es wird das reine Produkt bewertet. Manche müssen auf den Preis keine Rücksicht nehmen, andere wiederum haben nie Kontakt mit dem Support.

Diese beiden Punkte sind daher für die Qualität des Produktes nicht maßgebend und wurden weggelassen. Auch aus dem Grund, weil der Autor oft keinen Kontakt zum Support hatte und ihn daher nicht bewerten kann.

Bei angegebenen Preisen handelt es sich in der Regel um die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers, nicht um den Preis zum Zeitpunkt des Kaufes.

Samsung Smartphone Galaxy S1 (GTI-9000)

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