Donnerstag, 6. April 2017

Nach monatelanger Überarbeitung meiner Internetseite ist sie heute mit neuen Inhalten online gegangen.

Die Überarbeitung hat solange gedauert, weil ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass Content Management Systeme, wie Wordpress oder Joomla! für meine Zwecke nicht die richtige Wahl sind.

Gründe der Überarbeitung

Den Ausschlag zur Überarbeitung meiner Internetseite gab meine Reise nach Spanien im vergangenen Herbst. Ich habe zwar nicht viele Bekannte, diese fragten aber immer wieder, wo ich gerade bin, wie es dort ist und was ich so mache.

Verständlicherweise wollten sie auch Bilder sehen und die schickte ich jedem einzeln per E-Mail zu. Das war natürlich zeitaufwändig und hat auch meinen mobilen Datenverbrauch belastet.

Da ich die Domain "mensch-peter.me" bereits hatte, teilte ich mit, dass ich die Bilder und Informationen hier online stellen werde und sie dann von allen gelesen werden können.

Meine Internetseite besteht auf Benutzerseite lediglich aus dem UIkit (Version 2 ) mit ein paar eigenen Skripten und Serverseitig aus reinem PHP ohne Framework (bzw. nur mit meinem eigenen) und ohne Datenbank. Diese Mischung ist sehr schnell und verbraucht auch nicht so viel Datenvolumen (siehe z. B. Pingdom ).

Als nun der Wunsch nach einem eigenen Tagebuch (=Blog) aufkam, dachte ich zuerst an Wordpress oder an Joomla!. Mit Letzterem arbeite ich schon seit 2006 und kenne mich entsprechend gut damit aus.

Allerdings wusste ich auch um den Overhead, den beide Systeme mit sich bringen und der Tatsache, dass ebenfalls beide mit einer Datenbank arbeiten. Eine Datenbank hat Vor- und Nachteile. Der in meinen Augen gravierendste Nachteil ist die mangelnde Performance beim ersten Aufruf einer Seite.

Nein, die Einfachheit und Flexibilität meiner Eigenentwicklung, sowie den Geschwindigkeitsvorteil, den ich mir bereits erarbeitet hatte, wollte ich nicht wieder aufgeben. Also machte ich mich daran eine eigene Blogsoftware zu schreiben und das hat lange gedauert.


Ein weiterer Grund für die Neugestaltung meiner Seite war die Tatsache, dass ich von etwas leben muss. Für mich war es klar, dass ich meinen Lebensunterhalt online verdiene, so, wie ich es zum Teil auch schon in Deutschland viele Jahre lang gemacht habe.

Das waren in erster Linie Kundenaufträge, die es mal gibt und dann wieder nicht. Und wenn es einen Auftrag gibt, dann selbstredend immer super dringend und möglichst preiswert. Mittlerweile bin ich schon 51 und möchte mir diesen Stress nicht mehr antun, wenn ich noch Alternativen habe.

Der erste Gedanke war E-Books zu schreiben und über die Plattform von Tolino zu vertreiben. Auch kann man ein klein wenig Geld mit Umfragen und anderen Minijobs verdienen, aber das lohnt sich nicht wirklich.

So dachte ich mir: Warum nicht Deine Erfahrungen anstatt in kostenpflichtigen E-Books kostenlos auf Deiner Internetseite zur Verfügung stellen und stattdessen mit Deinen Empfehlungen Geld verdienen?

Für Dich und auch für mich, ist das meiner Ansicht nach die beste Lösung. Du bekommt kostenlose Informationen und Tipps zu verschiedenen Produkten und Dienstleistungen, die ich bereits nutze oder genutzt habe und ich bekomme im Falle, dass Du einer Empfehlung folgst und etwas kaufst, eine kleine Vergütung.

Die Vorteile für beide Seiten sind klar: Du sparst Dir Zeit für die eigene Recherche und bleibst womöglich vor einem Fehlkauf bewahrt, weil Du meinen Erfahrungsbericht gelesen hast.

Ich wiederum kann bei freier Zeiteinteilung arbeiten, ohne, dass ich unter Druck gesetzt bin. Das Beste daran ist, dass Du nicht mehr als sonst für Deine Produkte bezahlen musst, da die Vergütung vom jeweiligen Partner kommt (bei mir in der Regel von Amazon).

Noch nicht fertig

Im ersten Quartal 2017 verdiente ich insgesamt 454,- Euro (alles Kundenaufträge). Zwar habe ich auf der Ausgabenseite im selben Zeitraum nur ein Minus von 625,- Euro zu verzeichnen, aber es ist klar, dass ich auf Dauer nicht von meinen wenigen Ersparnissen leben kann.

Daher habe ich die überarbeitete Seite bereits heute online gestellt, obwohl sie aus meiner Sicht noch lange nicht fertig ist. Ja, die veröffentlichten Funktionen sind schon fertig, aber die Seite soll im Laufe der Zeit noch erweitert werden:

  • Schlagwörter (= Tags), um thematisch zusammengehörende Beiträge schnell finden zu können.
  • Eine Kommentarfunktion. Disqus will ich nicht nehmen, weil die Daten auf einem fremden Server liegen und ich eine Kommentarfunktion nach meinen eigenen Vorstellungen programmieren möchte.

    Aktualsierung vom 14.09.2017: Seit heute steht ein Kommentarsystem zur Verfügung.

  • Suchfunktion
  • Blättern in den Modulen "Neue Beiträge" bzw. "Aktualisierte Beiträge".
  • Bessere Nutzerfreundlichkeit durch verschiedene Einstellungs- und Sortiermöglichkeiten.

    Aktualsierung vom 14.09.2017: Seit heute stehen die ersten Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung.

  • Rücksichtnahme auf Menschen mit Sehbehinderung.
  • Ganzen Artikel lesen: Es wird bei langen Artikeln zunächst nur ca. 1/4 des Textes angezeigt. Interessiert Dich der Artikel, wird der Rest dynamisch nachgeladen. Interessiert Dich der Artikel nicht, sparst Du Dir das Datenvolumen fürs Nachladen.

    Aktualisierung vom 11.04.2017: Ich hatte heute diese Funktion schon fast fertig, als ich feststellen musste, dass sie nicht viel bringt.

    Eine Seite mit einem Beitrag hat ca. 150 - 190 Kb an Daten, davon ist nur ein kleiner Teil Text, der zudem komprimiert vom Server zum Browser geschickt wird (ca. 2-3 Kb). D. h. man spart je nach Beitragslänge ca. 1-2 Kb an Daten, weil ein Teil des Textes ohnehin schon angezeigt wird.

    Wegen diesen 1-2 Kb macht es nicht viel Sinn, bei jedem längeren Beitrag auf eine Schaltfläche klicken zu müssen, um den Rest nachzuladen.

    Ich könnte es so machen, dass der ganze Text geladen, aber nur ein Teil angezeigt wird. D. h. erst nach einem Klick auf eine Schaltfläche wird der Rest angezeigt. Das muss ich mir aber noch überlegen, ob es überhaupt Sinn macht.

    Anstelle dieser Nachladefunktion, habe ich heute eine "Lazy Load"-Funktion programmiert und online gestellt.

    Diese lädt zunächst nur die Bilder, die im sichtbaren Bereich des Fensters liegen. Erst, wenn man scrollt oder die Fenstergröße ändert, und die Bilder so in den sichtbaren Bereich gelangen, werden diese Bilder automatisch nachgeladen. Das bringt einen spürbaren Geschwindigkeitsvorteil beim Laden der Seite und spart auch ganz gut Datenvolumen, wenn man z. B. in der Kategorieansicht nur den 1. Beitrag anklickt.

  • Modul mit dessen Hilfe man mir schnell und einfach Fehler aller Art mitteilen kann.
  • Erweiterte Downloadfunktionen (z. B. soll ein MD5-Hash zur Verfügung gestellt werden).

    Aktualisierung vom 18.04.2017: Die genaue Dateigröße inkl. MD5-Hash (nicht bei Pdf-Dateien) werden seit heute bei den Downloads angezeigt.

  • Dynamisches Laden aller Seiteninhalte, um vollständige Seitenwechsel zu vermeiden.
  • Benachrichtigung bei neuen bzw. überarbeiteten Beiträgen.

    Aktualisierung vom 16.04.2017: Seit 14.04.2017 habe ich ein Konto bei Twitter. Dort werde ich bis zur Fertigstellung anderer Benachrichtigungsmöglichkeiten auf neue und stark überarbeitete Beiträge hinweisen. D. h., wenn Du auch ein Konto bei Twitter hast und mir folgst, so wirst Du bereits jetzt über Änderungen automatisch informiert.

  • Aktualisierung auf UIkit Version 3 (viel Arbeit, vermutlich nicht mehr in 2017 umzusetzen)
  • Eine Fotogalerie, in der ich meine Originalfotos (ohne Copyright) zum Kauf anbiete.

Zusatzeinkommen durch Verkauf von Fotos

Mit Hilfe des letzten Punktes möchte ich mir quasi ein kleines Zusatzeinkommen zu den Vergütungen aus den Partnerprogrammen von Amazon & Co. erarbeiten. Mein Samsung Galaxy S1 ist dazu aber nicht geeignet (kann nicht einmal das von mir bevorzugte 16:9 Format) und hat nach über sechs Jahren Nutzungsdauer seine beste Zeit längst hinter sich.

Dann habe ich noch ein Motorola Defy als Zweithandy, das im September diesen Jahres ebenfalls seinen sechsten Geburtstag feiert und das ich ursprünglich nur als Hotspot verwendet hatte.

Das macht noch relativ gute Bilder, ist aber Welten von der Kamera und den Möglichkeiten eines Samsung Galaxy S7 entfernt. Zudem sieht man im Freien bei Sonne kaum etwas auf dem Display. Für die damit gemachten Bilder würde ich mich auch nicht trauen Geld zu verlangen.

Aktualisierung vom 08.06.2017: Das Handy habe ich inzwischen verschenkt.

Also habe ich mich für einen Neukauf entschieden und warte nun noch, bis der Preis des S7 auf ca. 400,- Euro gefallen ist oder es unerwartet viele Einnahmen über meine Empfehlungen gibt.

Aktualisierung vom 16.04.2017: Heute Vormittag, als ich außer Haus war, prüfte ich den Preis für das S7 auf Amazon. Zu meiner Enttäuschung stellte ich fest, dass es inzwischen teurer geworden ist (479,- Euro).

Nachdem ich wieder zu Hause war, bekam ich von Keepa eine E-Mail, in der stand, dass das S7 unter die von mir eingestellten 425,- Euro gefallen ist.

Ich war erstaunt und rief erneut die Seite von Amazon auf. Und tatsächlich: Es wurde für 399,- Euro angeboten. Allerdings erst zum 23. April versandbereit.

Ich überlegte, ob ich nicht bis dorthin warten sollte, weil es dann eventuell noch günstiger sein könnte (am 20. April wird das S8 an die Vorbesteller ausgeliefert). Doch dann dachte ich mir, dass ich die Bestellung notfalls stornieren und erneut bestellen könnte und ging damit und etwas Zubehör zur Kasse.

Anmerkung dazu: Ich habe mir darüber Gedanken gemacht und bin zu dem Schluß gekommen, dass das nicht korrekt wäre, wenn ich das so machen würde. Daher bleibt es bei dieser Bestellung, auch für den Fall, dass es bis dorthin günstiger sein sollte.

Die Entscheidung war richtig, denn als nur ein paar Stunden später offenbar alle von Amazon direkt angebotenen Smartphones verkauft waren, ging der Preis wieder auf 462,- Euro hoch und das Versanddatum änderte sich auf den 26. April. Bei anderen Händlern, die auch über Amazon anbieten, bekommt man es noch für 448,- Euro, jedoch kaufe ich lieber von Amazon direkt.

Hinweise

Durch die Überarbeitung, die meine volle Konzentration erforderte, war es mir nicht möglich gleichzeitig auch Beiträge zu schreiben. Daher werde ich das teilweise noch nachholen, denn das Wenige, was es bisher zu lesen gibt, ist etwas mager für über fünf Monate Spanienaufenthalt.

Das hat zur Folge, dass in nächster Zeit noch Beiträge online gestellt werden, die ein älteres Erstellungsdatum haben werden als dieser. Häufig ist es so, dass es einen Bezug zum Erstellungsdatum geben muss, damit der Beitrag sinnvoll bleibt. Das wäre nicht gegeben, wenn er ein Datum enthält, das den Beitrag in der Vergangenheit erscheinen lässt.

Auch wird das Aktualisierungsdatum nicht automatisch angepasst, sobald die Datei, die den Beitrag enthält, gespeichert wurde. Das ist kein Fehler in meinem System, sondern bewusst so gewollt. Es macht wenig Sinn das Aktualisierungsdatum anzupassen, wenn z. B. nur Rechtschreibfehler korrigiert wurden oder anderweitige, kleine Änderungen, die den eigentlichen Inhalt nicht oder nur wenig verändern.

Besucher, die den Beitrag bereits kennen und ihn bei einem erneuten Besuch unter "Aktualisierte Beiträge" wiederfinden, werden sich sonst wundern, was er dort zu suchen hat, wo doch augenscheinlich gar nichts aktualisiert wurde.

Daher werde ich das Aktualisierungsdatum nur dann anpassen, wenn der Inhalt stark überarbeitet oder erweitert wurde oder viele, bzw. lange Kommentare hinzugekommen sind. In diesen Fällen werde ich meine Aktualisierungen in der Regel immer auffällig mit einem blauen Kasten und dem Datum versehen.

Dabei kann es passieren, dass ich vergesse das Aktualisierungsdatum des Beitrags anzupassen, da dies in einer separaten Datei gespeichert wird. Daher bitte nicht wundern, wenn es einmal zu Datensalat kommt.


So, nun wünsche ich Dir viele interessante und wertvolle Informationen auf meiner Seite und hoffe, dass Du immer wieder einmal vorbei schaust.

Es wird nicht ausbleiben, dass es am Anfang hier und dort noch klemmt und Fehler auftreten. Daher bin ich Dir sehr dankbar, wenn Du mir diese über das Kontaktformular mitteilst.

Tarifa , 6. April 2017

Peter

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