Freitag, 7. April 2017

Ich hatte schon in meinem Beitrag Vorläufige Endstation Tarifa geschrieben, dass es hier häufig sehr windig, teils stürmisch ist.

Und so wurde ich heute Augenzeuge, wie eine heftige Sturmböe einen Teil der Arbeit der Mauerer an einem Neubau zunichte gemacht hat.

Niemand verletzt

Um mir die Beine zu vertreten, gehe ich fast jeden Tag knapp zwei Kilometer ins Stadtzentrum von Tarifa , lade dort an einem öffentlichen Hotspot Videos und Dateien herunter und gehe dann den Weg wieder zurück.

Dabei komme ich meistens an einem Neubau vorbei und sah heute, am 7. April 2017, auf meinem Rückweg, wie durch eine Sturmböe eine noch recht frische, nicht ganz fertige Mauer aus Ziegelsteinen im zweiten Stock niedergerissen und zu Boden geworfen wurde.

Es war ein Geräusch wie ein Rauschen, mit dem die Mauer in wenigen Sekunden niederfiel. Gott sei Dank, stand niemand darunter, so dass es keine Verletzten gegeben hat.

In dem Titelbild habe ich die ungefähre Höhe der ehemaligen Mauer grün markiert. In Bodennähe sind noch Teile stehen geblieben, aber der Großteil ist zur Erde gefallen.

In dem eingangs erwähnten Beitrag habe ich auch davon geschrieben, dass es hier in Tarifa recht feucht ist. Ich vermute daher, dass die Mauer, die erst einige wenige Tage alt war, noch nicht ganz durchgetrocknet war und deshalb nachgegeben hat, wenngleich die Sturmböen hier sehr heftig und damit auch ganz schön kräftig sind (bis zu 100 km/h).

Hier noch Bilder vom 7. April, welche u. a. die zu Boden gegangenen Mauerteile zeigen. Das erste Bild zeigt ziemlich genau die Stelle, von der aus ich das Geschehen beobachtet hatte (das Bild habe ich aber erst ein paar Tage später gemacht).

Neubau/Rohbau mit niedergerissener Mauer

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