Montag, 15. Mai 2017

Der Mobilfunkmarkt wird in Portugal von diesen drei Anbietern beherrscht: MEO, Vodafone und NOS.

In diesem Beitrag berichte ich über meine Erfahrungen mit allen drei Anbietern.

MEO

MEO war die erste Anlaufstelle in Portugal, weil ich von diesem Anbieter bereits im Internet gelesen hatte. In Tavira angekommen suchte ich daher einen Laden von MEO auf.

Der Laden war leer, nur ein jüngerer Mitarbeiter saß hinter dem Tresen. Ich ging hinein und nach drei Schritten bellte mir der Mann unfreundlich nur ein Wort zu: "Fechado!" (geschlossen).

Ich trollte mich wieder und sah auf meine Uhr. Hmm, in Portugal gehen die Uhren offenbar anders, als in Spanien (nämlich eine Stunde langsamer).

Etwas später waren bereits Leute im Laden und ich zog eine Nummer. Als ich an der Reihe war, verlangte ich den Tarif "Enjoy" (30 GB für 15 Tage für 15,- Euro) und fragte, ob er diesen gleich mit 20,- Euro aufladen könnte, weil ich dann 30 GB für 30 Tage hätte. Doch davon wusste der Mann nichts, und so kaufte ich die Karte für 15,- Euro.

Sofern man bar zahlt, ist der Kauf völlig anonym, da weder ein Ausweis noch die Angabe von Personalien verlangt werden. Auch ist die Karte sofort einsatzbereit. Nach der Eingabe der PIN erhält man die Einstellungen zugeschickt, die man speichert. Danach hat man Internetzugang. Sollte er nicht funktionieren, muss man in den Einstellungen prüfen, ob im Zugangspunkt unter APN der Wert Internet eingestellt ist.

Zum Vergleich: In Spanien zahlt man für mobiles Internet bei Digi Mobil für 5 GB 10,- Euro. In Marokko 5,- Euro und hier (herunter gerechnet) nur 2,50 Euro. Ob das mit der Aufladung für 20,- Euro klappt und ich dann 30 GB für 30 Tage habe, werde ich noch berichten, denn das las ich als Tipp im Internet.

Aktualisierung vom 29.05.2017: Heute habe ich das Datenvolumen testweise ganz aufgebraucht, weil heute ohnehin der letzte Tag war. Die Verbrauchsanzeige auf meinem Smartphone stimmte bis auf 20 MB mit der tatsächlichen Nutzung der 30 GB überein (Smartphone: 29,98). Nun wollte ich die Karte mit 20,- Euro aufladen, aber es war gar nicht so leicht einen entsprechenden Shop zu finden.

Zunächst versuchte ich mein Glück vergeblich im Pingo Doce (Supermarkt), da ich dort Katzenfutter gekauft hatte, danach bei einer BP-Tankstelle und in einem Handyshop.

Fündig wurde ich erst in einem Zeitschriftenladen, der das Payshop-Logo draußen angebracht hatte. Kurz nach dem Kauf bekam ich eine SMS, die bestätigte, dass 20,- Euro aufgeladen wurden und das Internet nun bis zum 28.06.2017 aktiviert ist, also 30 Tage. Nach einem Neustart des Smartphones, funktionierte das Internet dann auch wieder.

Es gibt in Portugal kein gedrosseltes Internet, wie in Deutschland oder Spanien. Sind die 15 Tage vorbei und/oder die 30 GB verbraucht, gibt es kein Internet mehr. Allerdings kann man jederzeit wieder nachladen und hat dann erneut 15 bzw. 30 Tage Internet und 30 GB Datenvolumen ab dem Tag der Aufladung.

Ist das Internet aufgebraucht, muss man einen Payshop zum Aufladen aufsuchen. Onlineaufladung ist meines Wissens nach nicht möglich. Angeblich soll aber unverbrauchtes Volumen mit übernommen werden, jedoch habe ich dazu noch keine Möglichkeit gefunden dieses abzufragen.

Aktualisierung vom 23.05.2017: Ich wollte das mit dem Volumen genau wissen und war daher heute in Loulé in einem Laden von MEO. Es hat mich erstaunt, dass man auf eine logische, konkrete Frage von dem dortigen Personal (alles Weiber ) so irrationale Antworten erhält.

Ca. 5 Minuten lang, bekam ich immer nur die Standardantwort: "Ihr Guthaben ist verbraucht, Sie müssen neues Guthaben kaufen." Dabei fragte ich die ganze Zeit nur, wie ich mein restliches Datenvolumen abfragen kann.

Es kommt aber noch besser: Es bedienten mich zwei Weiber gleichzeitig. Das eine gab die Nummer der gekauften SIM-Karte in ihr System ein und meinte dann erneut, dass kein Guthaben mehr auf der Karte sei und ich daher neues Guthaben kaufen solle, wenn ich die Karte weiter verwenden möchte.

Ich sagte, dass das nicht das Problem sei, ich die Karte erst vor 8 Tagen gekauft habe und sie noch immer funktioniert. Darauf meinte das andere Weib: "Das ist doch schön für Sie, freuen Sie sich doch!" Kurze Zeit darauf: "Wie ich sehe, wurde die Karte im Januar gekauft."

Ich zeigte ihnen, dass ich die App von MEO installiert habe und dort auch überall nur 0 steht. Darauf fing das eine Weib an die Internet-Adresse von MEO auf einen Zettel zu schreiben. Nachdem es "www." geschrieben hatte, sagte ich ihm, dass ich mich dort bereits registriert und die Nummer der SIM-Karte mit dem Benutzerkonto verbunden habe.

Das interessierte es jedoch nicht, schrieb in aller Ruhe die Adresse fertig und sagte dann, dass ich mich dort mit einem Benutzernamen und einem Passwort registrieren muss.

Ich habe es dann aufgegeben, weil es einfach keinen Sinn mehr gemacht hat. Im Internet fand ich den USSD-Code *#123*99# zur Abfrage des restlichen Datenvolumens, allerdings funktioniert dieser nicht. Der Code *#123# zur Abfrage des Guthabens, dagegen schon.

Daraus kann ich nur schließen, dass das Restvolumen nach den 15 bzw. 30 Tagen verfällt und MEO das nicht gerne publik machen möchte und daher die Option zur Abfrage still und heimlich herausgenommen hat. Auch für den Fall, dass ich mich irren sollte, ist das Verhalten von MEO jedenfalls nicht transparent und kundenfreundlich.

Die MEO-App und die Seite, wo man sich registrieren kann, habe ich hier bewusst nicht verlinkt, weil das keinen Nutzen bringt. Zudem ist der Registrierungsprozess auf der Homepage von MEO mehr als umständlich.

Fazit zu MEO soweit: Internet funktioniert bisher super, der Kundenservice ist allerdings nicht zu gebrauchen.

Aktualisierung vom 15.06.2017: Vor einigen Tagen wollte ich die MEO-App deinstallieren, weil ich sie für nutzlos hielt. Sicherheitshalber rief ich sie noch einmal auf und sah zu meinem Erstaunen, dass dort zwar nicht das restliche Datenvolumen stand, jedoch das Restguthaben.

Das heißt, dass die aufgeladenen 20,- Euro kein Pauschalbetrag für die 30 GB sind, sondern abhängig vom Verbrauch reduziert werden.

Dann kann es schon eher sein, dass man ein Restguthaben in den nächsten Monat mitnehmen kann und MEO die Abfrage des Restvolumens wegfallen lies, weil man es indirekt am Guthaben ablesen kann.

Somit ist die App nicht nutzlos und ich stelle sie daher doch zum Download für Android zur Verfügung . Der Registrierungsprozess bei MEO ist wie schon geschrieben nicht einfach, steht aber auch in Englisch zur Verfügung (allerdings nur die Registrierung).

Nach der Registrierung muss man seine Telefonnummer in seinem Benutzerkonto hinterlegen. Danach kann man sich mit Benutzername und Kennwort in der MEO-App anmelden und hat so schnellen Zugriff auf sein Restguthaben.

Die App ist optional, das Restguthaben lässt sich auch nach dem Einloggen im Kundenbereich über die Homepage einsehen:

Übersicht Kundencenter von MEO

Ich werde berichten, ob meine Annahme stimmt und am 29.06.2017 (hoffentlich) vorhandenes Restguthaben übernommen wurde.

Aktualisierung vom 27.06.2017: Ich wollte es wissen, wie es sich mit der Aufladung verhält, wenn man einen Tag vor dem eigentlichen Ende Guthaben nachkauft.

So habe ich heute bei einem Postamt wieder 20,- Euro aufladen lassen und bekam eine SMS, dass mein Internet nun bis zum 27.07.2017 läuft. Das Restguthaben wurde dabei übernommen.

Allerdings erhält man nicht wie angenommen 30 GB, sondern "nur" 20 GB. Mir würden ja auch 10 oder 15 GB reichen, aber ich traue mich nicht weniger als 15,- Euro aufzuladen, weil ich befürchte, dass ich dann wieder 30 GB für nur 15 Tage bekomme, so wie es der Tarif ja eigentlich auch vorsieht.

Vermutlich kann man auch mehr als 20,- Euro aufladen und erhält dann einfach mehr GB für einen Zeitraum von 30 Tagen.

Aktualisierung vom 04.07.2017: Rein Interessehalber habe ich heute einen Blick in die MEO-App geworfen und gedacht, ich traue meinen Augen nicht: 5,07 Euro!

Wie ist das möglich, gerade einmal 7 Tage nach der Aufladung? Mein Smartphone zeigt mir einen Verbrauch seit dem 27.06. von 3,4 GB an, was auch vom Gefühl her stimmt.

D. h. von den über 20,- Euro hätten noch wenigstens 17,- Euro vorhanden sein müssen. Ich verstehe das nicht und es macht auch keinen Sinn. Dumm nur, dass ich das nicht jeden Tag kontrolliert habe, sonst hätte ich eventuell mehr dazu schreiben können.

Falls das Internet vor dem 27.07.2017 den Dienst einstellt und ich bis dahin noch keine 20 GB verbraucht habe, werde ich mir einmal die Angebote von NOS ansehen, denn teurer kann das kaum werden.

Aktualisierung vom 05.07.2017: Ziemlich genau 23 Stunden später stehen noch 1,73 Euro auf dem Konto. Das Handy zeigt einen Datenverbrauch von 3,9 GB an. D. h. für 500 MB hat mir MEO 3,34 Euro berechnet. Das macht 6,68 Euro für 1 GB.

Ich bin gespannt wie das weitergeht...

Aktualisierung vom 06.07.2017: Wieder einen Tag später stehen noch 1,23 Euro auf dem Konto. Das Handy zeigt einen Datenverbrauch von 4,8 GB an. D. h. für 900 MB wurden diesmal nur 0,50 Euro berechnet. Das macht 0,55 Euro / 1 GB.

Nach meinen bisherigen Erfahrungen hätten das 0,90 Euro sein müssen. Bleibt zu hoffen, dass diese Anzeige einfach nicht funktioniert und ich noch gut 15 GB bis zum 27.07. verbrauchen kann.

Aktualisierung vom 07.07.2017: Datenverbrauch: 5,4 GB, Restguthaben: 0,92, macht 0,31 Euro für 600 MB = ca. 0,50 Euro / 1 GB.

Aktualisierung vom 11.07.2017: Gestern Abend war es soweit. Datenverbrauch: 7,3 GB, Restguthaben: 0,00 Euro. Das Internet war dann tatsächlich tot. D. h. MEO hat mir durchschnittlich über 3,- Euro für 1 GB abgezogen.

Ich habe jetzt eine Karte von Vodafone gekauft (Erfahrungsbericht folgt weiter unten).

Aktualisierung vom 28.07.2017: Mir hat das mit MEO keine Ruhe gelassen und ich habe heute erneut 20,- Euro aufgeladen. Wieder erhielt ich eine SMS die besagte, dass ich nun erneut Internet für 30 Tage habe.

Diesmal beobachte ich den Daten- bzw. Gutenhabenverbrauch täglich und wieder stellte ich ein nicht nachvollziehbares Verhalten fest. Zu Testzwecken schaltete ich am Abend den Flugzeugmodus ein und am nächsten Morgen deaktivierte ich diesen wieder und ließ mir in der App von MEO den Guthabenstand anzeigen. 3,- Euro für nichts wurden abgezogen.

Da ich inzwischen weitergefahren bin, machte ich noch einmal den Versuch den Kundenservice von MEO in Anspruch zu nehmen und suchte einen Laden von MEO auf.

Wieder nur drei Weiber anwesend, jedoch konnte mir diesmal geholfen werden. Es wurde festgestellt, dass ich angeblich verschiedene Serviceleistungen dazugebucht hätte, u. a. Spiele. Das war nicht der Fall und ich bekam zu meiner Überraschung die zu Unrecht abgezogenen Kosten sofort wieder als Guthaben erstattet.

Und tatsächlich: Seit diesem Tag konnte ich keine unregelmäßigen Abzüge mehr beobachten, sondern zahle nur 50 Cent für ein Gigabyte. D. h. für 20,- Euro bekommt man ordentliche 40 GB pro Monat.

Durch das im Tarif enthaltene LTE (4G) ist das Internet sagenhaft schnell. So war die rund 3,6 GB große Europakarte meiner Navigationssoftware "CoPilot" in wenigen Minuten installiert. Auch muss ich nicht mehr wie früher auf den Verbrauch achten, denn durchschnittliche 2 bzw. 1 GB pro Tag sind bei meinem Nutzungsprofil mehr als ausreichend.

Telefonieren über Internet (VoIP)

Obwohl die Karte von MEO eine Nummer besitzt, kann man mit ihr weder anrufen, noch angerufen werden. Es ist eine reine Datenkarte für Internetnutzung.

Tipp: Allerdings muss man auf Telefonie dennoch nicht verzichten. Ich habe mir die Android-App Zoiper (Betaversion) installiert und darin meine beiden Konten von Sipgate eingerichtet. Dank LTE kann man mich nun von Deutschland aus unter meinen beiden Festnetznummern in 1A Sprachqualität kostengünstig erreichen.

Damit mich der Gesprächspartner hören kann, musste ich bei meinem Galaxy S7 in der App unter "Settings" -> "Audio" -> "Audio Driver" auf "External Java Driver" umstellen. Nachdem ich zudem die Einstellungen "Echounterdrückung" und "Audioausgabe-Verstärkung" deaktiviert habe, hat sich auch die Sprachqualität verbessert.

Aktualisierung vom 26.10.2017: Nach einer Neuinstallation des Programms hatte es einmal funktioniert und beim nächsten Mal hörte ich den Gesprächspartner nicht mehr.

Ich habe dann gemäß dieser Anleitung die Option Signalisierung mit RPORT deaktiviert und dafür STUN benutzen mit den Standardeinstellungen aktiviert. Danach klappte es wieder.

In den erweiterten Einstellungen von Zoiper lässt sich festlegen, dass ausgehende Anrufe nicht mit der vorinstallierten Telefon-App, sondern mit Zoiper vorgenommen werden. D. h. man tippt einfach einen Kontakt an und schon wird dieser mit Zoiper angerufen.

Will man jedoch einen USSD-Code ausführen, so muss man entweder diese Einstellung deaktivieren oder Zoiper kurz beenden.

Auf dem einen Sipgate-Konto habe ich auch noch ein paar Euro Guthaben und so kann ich auch günstig z. B. nach Deutschland telefonieren (Festnetz 1,79 Cent pro Minute). Feine Sache das "Voice over IP" (VoIP = Telefonieren über Internet).

Vodafone

Nach der Anfangs schlechten Erfahrung mit MEO kaufte ich eine Karte von Vodafone.

Bei Vodafone bekommt man wie bei MEO für 15,- Euro 30 GB für 15 Tage. Lädt man 30,- Euro auf, erhält man 30 GB für 30 Tage. Gleicher Preis, halbes Volumen. Ich verstehe zwar den Sinn nicht, aber egal.

Das Internet lief mit Vodafone ähnlich gut, wie mit MEO, jedoch hatte ich das Gefühl, dass MEO besser funktionierte. Daher wechselte ich nach Ablauf der 15 Tage wieder zu MEO.

NOS

Zwar waren die zwischenzeitlich aufgetretenen Probleme mit MEO behoben, jedoch wollte ich für diesen Beitrag auch noch NOS testen.

So kaufte ich ebenfalls eine Prepaid-Karte in einem Shop von NOS. Für die Karte musste ich 2,50 Euro extra bezahlen, was bei MEO und Vodafone nicht der Fall war. Die monatliche Gebühr für den Tarif "Kanguru Livre XL"* betrug 25,- Euro für (theoretisch) unbegrenztes Surfvergnügen. Vertragskunden bekommen den Tarif schon für 15,- Euro.

Ich legte noch im Laden die Karte ein und das Internet funktionierte auch sofort. Allerdings zeigte das Smartphone kein 4G, sondern nur ein "H" (=HSUPA) an. Ich dachte, dass es eventuell an meinem Standort besser geht, weil ich abseits der Stadt in der Natur stand.

Zuhause angekommen bekam ich fast einen Anfall: Das Smartphone zeigte zwar immer noch "H" an, jedoch war das Internet so gut wie nicht benutzbar. Es zeigte alle Erscheinungen, die ich von gedrosseltem Internet aus Spanien und Deutschland her kannte.

Damit konnte ich nichts anfangen und ich beschloss sofort wieder zum Laden zurückzufahren und zu versuchen die Karte zurückzugeben.

Ich wollte jedoch vorher noch duschen, weil ich bereits mit dem Fahrrad den Weg vom LKW zum Laden und zurück gefahren bin und ziemlich durchgeschwitzt war.

Nach dem Duschen probierte ich das Netz noch einmal und es ging etwas besser (immer noch ein "H" in der Anzeige). Ich verschob die Rückgabeaktion vorsichtshalber auf den nächsten Tag, um sicher zu sein, dass es sich nicht um ein temporäres Problem handelt.

Am nächsten Tag fand ich dann zu meiner Überraschung ein "4G" in der Anzeige und das Internet war auch spürbar schneller. Zwar erreichte es bei Weitem nicht die Geschwindigkeiten von MEO oder Vodafone, jedoch konnte ich damit arbeiten und verzichtete daher noch einmal in den Laden zu fahren.

Nach nun mehr als zwei Wochen der Nutzung kann ich sagen, dass das Netz von NOS das mit Abstand schlechteste von allen drei Anbietern ist. Es ist die Ausnahme, dass man so schnelle Downloads machen kann wie bei MEO und es hakte noch ein weiteres Mal so stark, dass es nicht nutzbar war. Das ist zwar die Ausnahme, kommt aber vor. Meine Erfahrung beschränkt sich jedoch auf nur einen Standort, der in Küstennähe an der Algarve liegt.

Der Vorteil bei NOS ist, dass man nicht auf das Volumen achten muss, da es hier keine Begrenzung gibt. Das ist jedoch kein wirklicher Vorteil, wenn das Netz nicht gut ausgebaut ist und offensichtlich permanent am Limit fährt.

Vielleicht kann ich die Karte an einem anderen Standort, an dem MEO und Vodafone nicht gut funktionieren, einmal wieder gebrauchen. Vorerst bleibe ich jedoch bei MEO, da ich hier für 40 GB monatlich nur 20,- Euro bezahlen muss. Das ist meiner Ansicht nach das beste Preis-/Leistungsverhältnis angesichts der guten Netzgeschwindigkeit.

Aktualisierung vom 09.10.2017: Nach 30 Tagen der Nutzung von NOS und nun wieder zurück bei MEO ist der Unterschied deutlich geworden: Insbesondere die Uploadgeschwindigkeit ist bei MEO ein vielfaches höher, als bei NOS. Das spart viel Zeit bei Aktualisierungen an der Homepage.

Angesichts der Tatsache, dass NOS jetzt 30,- Euro im Vergleich zu MEO mit 20,- Euro kostet, wird einem die Entscheidung leicht gemacht.

Zugegeben: Überhaupt nicht auf das Volumen achten zu müssen, ist schon ein recht entspanntes Arbeiten und so habe ich bei NOS die Gelegenheit genutzt und einige DVD-ISO-Images für Debian und Ubuntu heruntergeladen.

Nach über einer Woche Nutzung von MEO habe ich noch nicht einmal 3,- Euro von meinem Guthaben verbraucht. D. h. mit etwas haushalten kann man auch mit diesem Tarif ISO-Images herunterladen, sollte das aber auf das Monatsende verschieben, um sein Guthaben nicht vorzeitig aufzubrauchen.

Wenn ich da noch an die Zeiten in Deutschland oder Spanien zurückdenke, so bekommt man den Eindruck, dass man es den Leuten dort nicht gönnt schnell und viel im Netz unterwegs sein zu dürfen. Hier in Portugal geht es ja auch.


Ich las im Internet, dass manche das manuelle Aufladen der Karten stört, was in meinem Fall aber kein Problem ist. In der Regel gehe ich zwei Mal in der Woche zum Einkaufen. Je nach dem, wann das Internet zu Ende ist, kann ich diese beiden Tage entsprechend verschieben.

Notfalls kaufe ich Guthaben einen Tag vor Ablauf nach, um ohne Unterbrechung Internet zu haben. Ich sehe daher keinen Grund die Freiheit, die man durch eine Prepaidkarte hat, durch eine Vertragsbindung aufzugeben.

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