Freitag, 13. März 2020

Das Bundesverwaltungsamt in Köln ist unter anderem dafür zuständig Personen, die im Ausland leben, einen Staatsangehörigkeitsausweis auszustellen - normalerweise.

In meinem Fall stellt es sich jedoch quer und verweigert beharrlich unter ständiger Rechtsbeugung die Ausstellung des Papiers.

Doch in diesem Beitrag soll es nicht um meine Leidensgeschichte gehen, die inzwischen ein ganzes Buch füllen dürfte. Damit aber der Leser einen kleinen Einblick in die Sache bekommt, hier kurz in Stichpunkten, was ich am Bundesverwaltungsamt zu bemängeln habe:

* ich schreibe Mitarbeiter immer persönlich an, so dass sie die Schreiben auch persönlich beantworten müssten.

Auslöser für diesen Beitrag ist das letzte Schreiben, das ich gestern vom Bundesverwaltungsamt erhalten habe. Ich hatte ja schon längere Zeit den Verdacht, dass dort Menschen nur damit beschäftigt sind, mich zu unterhalten, weil es so viel geballte Inkompetenz auf einem Haufen gar nicht geben kann, war mir dessen aber nicht ganz sicher.

Doch mit dem gestrigen Schreiben wurde jetzt jeder Zweifel beseitigt, so dass ich mich genötigt sah, heute folgendes Fax an die Abteilung TSII zu schicken:

Hallo zusammen,

auf meine Dienstaufsichtsbeschwerden habe ich wider Erwarten tatsächlich noch eine Antwort erhalten. Allerdings habe ich den Eindruck, dass ich es schon lange nicht mehr mit einem ernst zu nehmenden "Bundesverwaltungsamt" zu tun habe, sondern mit einem lachhaften "Bundeskasperletheater".

So hat doch tatsächlich der Kasper "Rolf" eine Beschwerde, die unter anderem ihn selbst betraf, auch selbst bearbeitet und natürlich für völlig unbegründet befunden. Jedoch war er - wie üblich - nicht in der Lage das Schriftstück eigenhändig zu unterschreiben. Und wenn man schon dabei ist rechtswidrige Schreiben zu verfassen, so tut man das lieber gleich mit dem Briefkopf eines anderen Kaspers.

Allerdings muss der böse Räuber dem Kasperle eines gar arg auf den Kopf gehauen haben, da das Kasperle offenbar in völliger Verstörtheit schrieb, es konnte ein Schriftstück nicht zugestellt werden, das doch bei mir am 21.10.2019 eingetroffen ist. Auch meint es noch immer, es würde sich dabei um ein rechtskonformes Schreiben handeln, das - "hex" "hex" - irgendwie und irgendwann "Bestandskraft" erlangen würde.

Und ob das nicht schon genug wäre, behauptet der arme Kasper nach wie vor felsenfest, ich hätte einen "Antrag auf Feststellung der deutschen Staatsangehörigkeit" gestellt. Es ist schon erstaunlich, dass das Kasperle dafür auch noch Geld bekommt und nicht längst unter Betreuung gestellt wurde. Aber so geht es halt zu in einem "Bundeskasperletheater".

Denn auch das Kasperle "Heike", das den ersten "Bescheid" verzapft hat, hat ja meinen Widerspruch letztlich auch selbst bearbeitet. Doch scheint dieses Kasperlein behindert zu sein, weil es seine Werke nicht unterschreiben, sondern nur ein paar Linien darunter malen kann.

Dass allerdings der Kasper "Thomas" behauptete, er hätte den Widerspruchsbescheid erlassen, ist nicht mehr komisch, sondern einfach nur eine freche Lüge und Täuschung. Da ist man versucht das Krokodil zu rufen, auf dass es ihn fressen möge! Aber so handeln Kasper halt, welche im Theater nach oben kommen wollen: Keine Moral, keine Rücksicht auf Verluste, immer schön das Gewissen betäuben, Hauptsache die Taler im Beutel stimmen.

Der Kasper "Ulrich" hat es vorgezogen den toten Kasper zu spielen, was vermutlich auch eine gute Entscheidung war. Wer keine Gesetzesgrundlage hat und immer nur leere Sprüche klopfen kann, für den ist es in der Tat besser, sich tot zu stellen und so zu tun, als wäre alles in bester Ordnung. Dass er damit aber konkludent den Rechtsbankrott im Bundeskasperletheater bestätigt hat, habe ich nun schwarz auf weiß.

Und der Oberkasper "Christoph" schließt sich dem Kasper "Ulrich" an und ist sich viel zu schade mit dem einfachen Fußvolk zu kommunizieren. Nun ja, geht halt auch schlecht, wenn schon der kleine Kasper keine Gesetzesgrundlage hat, dann hat sie auch der Oberkasper nicht. Nur nichts anmerken lassen - wird schon alles gut gehen. Schließlich ist man nicht umsonst Mitglied in einer Kasperleloge...

Und weil es so lustig im Bundeskasperletheater zugeht, wird die Tatsache ignoriert, dass einmal alle vor dem Direktor des Theaters stehen werden und Rechenschaft über ihr Leben auf der Erde geben müssen. Bloß nicht daran denken, das könnte einem doch den ganzen Spaß verderben. Immer weiter Gesetze ignorieren und natürlichen Personen ihre Staatsangehörigkeit vorenthalten - schließlich betrifft es ja einen nicht selbst. Ist schon toll so ein Kasperleleben: Man kann machen was man will und wird sogar noch von seinem Oberkasper dabei unterstützt und geschützt.

Das Kasperle "Rolf" hat in seinem Schreiben vom 27.02.2020 darum gebeten, dass ich doch nun die Finger still halten möchte, weil es vom Bundeskasperletheater keine weiteren Antworten mehr geben wird. Nun, liebes Kasperle, den Gefallen kann ich dir leider nicht tun. Zwar verstehe ich dich, dass du mit Leuten, denen du tagtäglich so viel Unrecht zufügst, lieber nichts mehr zu tun haben möchtest, allerdings dürft ihr euch alle noch auf eine Überraschung von mir freuen.

Nein, nein, mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten, aber seid sicher, dass das Kasperletheater noch nicht zu Ende ist. Solange der Vorhang noch nicht gefallen ist, wird munter weitergespielt. Schließlich hat der Zuschauer, der ein hohes Eintrittsgeld bezahlt hat, auch einen Anspruch auf eine Fortsetzung bis zum bitteren Ende, oder nicht?

Also seid gespannt, wenn es wieder heißt "Demnächst in diesem Theater!"

Viele Grüße
der lebendige Mann "Peter"

Fortsetzung folgt...

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